Sonntag, 6. März 2011

Obacht!

When you Freitag mittag to the Grieche go and Freitag abend to the Amerikaner, you musst not wonder you, wenn am Sonnabend when you laufen go the Grieche on your left Bein hangs and the Amerikaner on your right Bein hangs.

When you then noch direkt before you laufen go in the Döner vom Herrn S. aus F. beisst, you will leide a lot and you will not lauf very far in the übliche hour.

Nämlich.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Minus 9 Grad



Es ist ja wirklich jedes Jahr dasselbe. Wenn es im Dezember oder meinetwegen auch noch im Januar kalt wird und alle jammern, es sei zu kalt und sie würden so frieren und überhaupt. Schnee wäre nur ein anderes Wort für weiße Scheiße. Dann werde ich erst so richtig warm. So wäre das eben und auch gut so. Schließlich wollen wir alle keine Mücken, keine Wespen, keine Ratten und die sterben nun mal erst, wenn es im Winter so richtig kalt wird. Und es würde sich ja wohl auch so gehören, dass wir einen ordentlichen Winter haben, mit Schnee und Eis. Anno '79 war es ganz wunderbar. Schule viel über Wochen aus und niemand konnte das Haus so recht verlassen. Wenn ich mich dann so richtig in Rage rede, drehen sich meine Gesprächspartnar angewidert weg. Nicht ohne bei der Drehung noch mit der Hand vorm Gesicht zu wedeln und die Augen zu verdrehen.

Jaha, aber ich rede hier von Dezember und Januar.

Ende Februar braucht das nun wirklich keine mehr. Minus neun Grad. Da kann ich morgens nicht mit dem Fahrrad fahren, kann ich nicht und dann komm ich unleidlich im Büro an. Was andere nämlich Berufsverkehr nennen, nenne ich Bürgerkrieg. Jede hundertstel Sekunde muss noch rausgehupt werden als gäbe es kein morgen.

Jedes Jahr Ende Februar diese schlechte Laune, weil eigentlich alle schon auf Frühling eingestellt waren und einen herben Rückschlag erleben. Meinen Rosmarin kann ich wieder vergessen und um die Narzissen, Tulpen und Hortensien mache ich mir auch rechtschaffen Sorgen.

Morgen kann ich aber wieder ganz normal raus. Mit dem neuen Mohairteil aus Mohair und Merinowolle aus dem Lieblingsladen kann ich nicht mehr frieren.

Sonntag, 6. Februar 2011

Über Wasser


ist vielleicht schönes Wetter. Aber das wissen wir nicht so genau, weil wir nicht hoch genug kommen. Bei dem was hier unten stattfindet, kann man nur genau zwei Sachen machen.

1. Laufschuhe an und raus.

Bei schönem Wetter um die Alster zu laufen ist nämlich wie Slalom um bewegliche Hindernisse. Und wehe, man schafft es nicht rechtzeitig einem Spaziergänger oder Hund auszuweichen. Das kann dann böse Folgen haben. Bei Regen sind die Hindernisse unbeweglich. Und wenn man dann doch mal einer Pfütze nicht ausweichen kann, kriegt man nur nasse Füße. Falls man nicht längst welche hat.

2. Schuhe aus und auf's Sofa.

Strickzeug in die Hand und los.

Am Freitag habe ich noch versucht, das Wetter einfach zu ignorieren und so zu tun, als ginge mich das alles nichts an. So ein bisschen Regen. Wem macht das schon etwas aus.

Am Sonnabend fing es dann langsam an zu nerven. Aber wenn man schon total durchweicht aus dem Stall kommt, kann man auch noch gleich laufen gehen. Da ist man schön allein und alle Welt bewundert einen - also wenigstens der Teil, der einen nicht für vollkommen plemplem hält. Nur mal ganz erhlich, wer wird denn bei diesem Dauerregen nicht langsam plemplem.

Heute nun also Sofa und stricken. Vorher habe ich aber noch ein paar Fotos gemacht. Schon das Stricken war eine Gaudi. Wenn ich jetzt den Schal in der Hand habe bin ich zufrieden wie ein Räuber im Tresorraum. Jetzt könnte es allerdings mal aufhören zu Regnen und dafür wieder etwas kälter werden. Dann kann ich ihn auch mal draußen benutzen...

Großer Fischgrät-Schal von hier. Was für ein tolles Ding.

Sonntag, 30. Januar 2011

Rubbeldikatz



So ein Quickie zwischendurch ist doch was ganz wunderbares.

Montag, 17. Januar 2011

Aint he sweet



Am Ende ging dann ja doch alles sehr schnell. Also sehr sehr schnell sogar.

Aber für euch mach ich noch mal ganz langsam:


Schick, oder?

Mittwoch, 12. Januar 2011

Gute Vorsätze

Für gute Vorsätze ist es ja nie zu spät. Sonst könnte man schon meinen, Mitte Januar, da muss niemand mehr mit guten Vorsätzen aufwarten und in meinem nahezu biblischen Alter schon mal gleich gar nicht. Kann ja meinen, wer will. Ich meine das nicht. Gar nicht.

Klar unterliegen gute Vorsätze einer gewissen Genese. Das letzte Jahr war ein Paradebeispiel dafür. Daraus habe ich gelernt, meine guten Vorsätze etwas realistischer zu gestalten. Vor allem scheint da wichtig sich mit der Ausformulierung etwas mehr Zeit zu lassen. Daher weht nämlich der Wind der dreiwöchigen Stille bei Trinelotta.

Die Guten Vorsätze im Einzelnen:

- Ich mache mir(!) jeden Monat eine Anziehsache.
- Ich arbeite meine begonnen Projekte endgültig ab.
- Ich kaufe keine neue Wolle und keinen neuen Stoff.

Bereits an Tag zwölf ist zu erkennen, dass die Punkte eins und zwei in heftigen Widerstreit zueinander geraten. Da ist nämlich doch dieses Weihnachtsgeschenk für den Herrn S. aus F. Das ist leider noch immer nicht fertig. Mir ist das unerklärlich. Eigentlich gilt ja die Regel: Für einen Pullover brauche ich vier Wochen. Aber in diesem Fall habe ich irgendwie die Rechnung ohne die Strickprobe gemacht. Klar, wenn man Größe 34 mit Nadel 6 macht, alles glatt rechts, dann geht das auch schon mal in einer Woche locker von der Hand. Nun ist aber leider der Herr S. aus F. groß. Und beim Hemdenkauf wird immer genau drauf geachtet, dass die Ärmel auch nicht zu kurz sind. Also, extralange Ärmel. Ärmel, ausgerechnet. In meinem nächsten Leben werde ich einfach auf  Pullunder stehen. Bis dahin muss ich also für jedes Oberteil nicht nur einen, nein auch noch zwei Ärmel stricken. Na, ich will nicht jammern, das wird schon. Kann aber noch ein oder zwei Wochen dauern. Und dann hätten wir bereits den 24. Januar. Und da sei die Frage erlaubt:

Ist ein Haarband eine Anziehsache?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Spirenzchen

So langsam ist abzusehen, dass das ein oder andere Weihnachtsgeschenk nicht rechtzeitig fertig wird. Der Herr S. aus F. kann von Glück sagen , wenn sein Präsent zu Sylvester fertig ist, und manches habe ich jetzt einfach ganz aus der Geschenkeliste gestrichen. Hey, es gibt online shops, die haben auch echt schöne Sachen.

Dass Weihnachten aber auch immer so plötzlich um die Ecke biegt, kann schon mal die Bestorganisierteste aus der Bahn werden.  Welch leichtes Spiel Weihnachten da erst bei mir hat, so Aus-Der-Bahn-Werf-so-.mäßig überrascht da niemanden mehr.

Wenn aber nun sowieso schon wieder nicht alle eine kleine Selbstgemachtigkeit kriegen, dann ist es ja auch egal, dann kann ich ja in Kirche glänzen. Also sogar funkeln.


Und das mit den selbstgemachten Weihnachtsgeschenken, das klappt dann bestimmt im nächsten Jahr. Bestimmt.